Nachhaltigkeit in der Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsmittelindustrie – die Rolle des SKW

17. März 2021


Die Kosmetik-, Wasch- und Reinigungsmittelindustrie ist sich ihrer Verantwortung bewusst und verpflichtet sich zu nachhaltigem Handeln.

Sie sieht Nachhaltigkeit als Symbiose zwischen wirtschaftlichem Erfolg, sozialer Gerechtigkeit und Schutz der Umwelt. Gesetzgeber und Unternehmen sind gleichermassen gefordert, diesen drei Anliegen bestmöglich Rechnung zu tragen und sie in die Praxis umzusetzen.

Für die Projektierung, Gestaltung und Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsbestrebungen und die entsprechende Kommunikation sind vorab die Unternehmen verantwortlich. Der SKW hat die Rolle einer Informations- und Wissensaustauschplattform und der Schnittstelle zu allen Stakeholdern.

Der SKW übernimmt konkret folgende Aufgaben:

1. Mitgliederinformation: Interne Kommunikation über relevante Themen in den schweizerischen und europäischen Gesetzgebungen, Fachpublikationen und Stakeholder-Aktivitäten, Beratung und Unterstützung in Veranstaltungen (z.B. SKW-Infotag «Verpackung und Umwelt»), Informationsschreiben und Veranstaltungen.

2. Verbandsinterner Erfahrungsaustausch zu Nachhaltigkeitsthemen im SKW-Expertenteam «Verpackung und Umwelt».

3. Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen Herstellern und Stakeholdern, Zusammenarbeit mit der «Allianz Design for Recycling Plastics», interne Kommunikation unter den SKW-Mitgliedern im Rahmen der kartellrechtlichen Compliancevorschriften.

4. Öffentlichkeitsarbeit: Externe Kommunikation, Schaffung von Transparenz über die Aktitiväten der Industrie und der Akteure entlang der Lieferkette (Produktlebenszyklus).

5. Mitgestaltung und Umsetzung der Aktivitäten und Projekten der europäischen Dachverbände im Bereich Nachhaltigkeit auf nationaler Ebene, zum Beispiel:

a.) Kosmetik (Cosmetics Europe)

b.) Wasch- und Reinigungsmittel (A.I.S.E.)

c.) Riech- und Duftstoffe (IFRA/IOFI)

6. Politische Arbeit: Ansprechpartner für Politik und Verwaltung, Stellungnahmen zu CSR-Projekten und Gesetzesentwürfen, Beteiligung an Projektgruppen von Stakeholderorganisationen, Teilnahme an Veranstaltungen.

7. Mitarbeit in «Go for Impact», einer Kooperation der Schweizer Wirtschaftsverbände mit dem Bund und Umweltorganisationen zur Förderung nachhaltiger Lieferketten und zum Austausch über relevante Themen: https://www.go-for-impact.ch/

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