Weichspüler sind unbedenklich für Verbraucher und Umwelt

28. Januar 2021


Gewebeveredler und Weichspüler schützen die Fasern und machen sie geschmeidig. Das Ergebnis ist weichere und glattere Wäsche. Ausserdem bleibt weniger Wasser in der nassen Wäsche zurück, wodurch sich die Trocknungszeit verkürzt. Die Fasern lassen sich besser bügeln. Gewebeveredler und Weichspüler vermindern die elektrostatische Aufladung besonders der synthetischen Wäsche, was ihr Tragen angenehmer macht.

Die Sicherheit der Verbraucher ist das oberste Ziel bei der Herstellung und dem Verkauf von Wasch- und Reinigungsmitteln. Die Verantwortung für die Sicherheit des Produktes liegt beim Hersteller beziehungsweise beim Importeur. Er muss die umfangreichen und strengen Regelungen der schweizerischen Gesetzgebung zum Chemikalien- und Umweltschutzrecht erfüllen, bevor er ein Produkt auf den Markt bringen darf.

Der Gesetzgeber schreibt insbesondere Sicherheitsbewertungen durch Experten, Bereitstellung von Produktinformationen und Anordnungen bezüglich Inhaltsstoffen und Kennzeichnung vor. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird durch die zuständigen Vollzugsbehörden (Kantonale Labors) intensiv kontrolliert.

Fachleute bestätigen, dass durch Weichspüler, Wasch- und Reinigungsmittel, Mittel zur Fleckenvorbehandlung oder gewaschene Wäsche nur ausgesprochen selten Allergien ausgelöst werden. So empfehlen z.B. viele Hautärzte Menschen mit Neurodermitis oder empfindlicher Haut, Weichspüler zu verwenden, um die mechanische Belastung der Haut zu minimieren, die bei Verzicht auf Weichspüler durch die Reibung rauer Textilien entstünde.

Wegen des allergenen Potenzials besteht für derzeit 26 Duftstoffe ab bestimmten Konzentrationen (0,01 Prozent) eine spezielle Kennzeichnungspflicht bei Wasch- und Reinigungsmitteln. Dies ermöglicht es den Verbrauchern, sich darüber zu informieren, welche Duftstoffe in den von ihnen bei der Wäsche und der Reinigung im Haushalt eingesetzten Produkte enthalten sind.

Das Gesetz schreibt vor, dass alle Tenside innerhalb einer gewissen Zeit und mit vorgeschriebenen Methoden beurteilt, vollständig biologisch abbaubar sein müssen. Die in Weichspülern verwendeten kationischen Tenside sind vollständig biologisch abbaubar und belasten dank des hohen Anschlussgrades an Kläranlagen in der Schweiz die Gewässer nicht.

So wird gewährleistet, dass Wasch- und Reinigungsmittel bei bestimmungsgemässem Gebrauch für die Verbraucher und die Umwelt unbedenklich sind.

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